Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
Seite
72
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72 /üitfl)u»l)trt uni jniülflt tlnd;t.

©raufen erfüftt meine Seele, wenn id; beß Buftanbeß gebenfe, in welchen mich bte'Jivinjcffin ©tau^ave gesäubert l)at, unb auß bem id;, wte fd;et'nt, nur befreit

worben bin, um fogleid) wteber in eilten ttod; entfetjlidjeren 31t geraden." Seine grünenI^inberten ihn, mefr 31t fagen, unb gaben 31t erlernten, mit weitem SOStberwillen er ftd;in ber traurigen Stothwcnbigfeit fall, ber Königin Sabe außgetiefert 31t werben.

, / s D?ciu Sohn," fpraef ber alte 21 b ball ah 31t ifm,betrübe t>itf nteft. 3 d;

geftefe, bafj man auf bie 33 erfpred}ungcu unb felbfl auf bte Schwüre btefer arglifiigeitKönigin nicC;t fef r bauen barf. dagegen follft bu je^t erfahren, bafi alle ff re 2>?ad)tfitf nteft biß auf und; erfireeft. Sic weif? bt wohl, unb be^palb befonberß, foitft auß

feinem ©ruitbe, {tat fte fo viele 9 iiidftd;ten für mtd). 3d> werbe fie fd)on 3« verfinternwtffett, bir baß geringftc Seib ansuthun, wenn fte aud; treuloß genug wäre, ftd; einer23(teit gegen tief unterfangen 311 wollen. £>u fannjt btef auf tttief oerlaffen, unbwenn bu nur bie SOBeifuug genau befolgft, bte id) bir geben werbe, efe itf btef ihr

überliefere, fo bürge id; bir bafür, bafi fte eben fo wenig ©ewalt über bid; fabett wirb,

alß über tnttf

Sie 3<titberfönigin ermangelte nieft, am folgenbett £age mit bemfelben ©erränge,wie £agß 31100V, an ber Sube beß alten Slbballaf 311 erfchetnen, uttb brr ©reißerwartete fte mit großer @frfurtft.©uter 23 atcr," fagte fte 3U ifttt, ittbent fte anftelt,bie ff'ünftltdifeit, womit id; fomnte, bid; an bein 33 erfpreefett 31t erinnern, fet; bir ein23 ewetß oott meiner Ungebttlb 3um SBunfc^e, betitelt Neffen bei mir 31t fmben. 3 d; weiß,bu bifi ein SDtanit oon SOSort, unb will ni<ft glauben, baff bu beinen Sinn geänbert Imft."

Slbballaf», ber ftd; foglcid; bet ber Slnnäferuttg ber Söntgtn 3ttr @rbe geworfen,ftanb wieber auf, alß fte außgerebet falte, unb ba er ^ictnanb fwren laffett wollte,waß er ifr 31t fagen fatte, trat e.r ehrerbietig biß 311m Äopfe ifreß fPferbeß »or unbfagte Icife 31t ifr:SD?äd;ttge ßßnigtn, t'd> bin überzeugt, bu wirft mir nicht übelnehmen, baß td; bir gefient nieft fogleicf unb ohne Sebenfett meinen Sfteffett anoertrauthabe; bu felbft weift meine ©rüttbe gewiß 31t würbtgen. feilte nun übergebe ichhbir mit 33 ergnügen; aber id; bitte bid;, in IBestchung auf ihn alle ©ehetntniffe bteferwuitberbareit Ättnfi, bie bu in fo außgesetchnetem ©rabe beft^eft, oergeffett 31t wollen.3 d; betrachte meinen Neffen alß meinen eigenen Sohn, unb bu würbeft mid; in33 ev 3 Weiflung ftürsen, wenn bu tl;n attberß behaitbeln wollteft, alß bu bie ©üte fattefi,mir 31t verfpreefeit."

3d> verffredfe bir abermalß," antwortete bie Königin,uttb wteberholc birmit bemfelben Schwure wie geftern, baß tfr ©cibc, fowofl bu alß er, alle tlrfacfe

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