Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
45
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Zwölfte N a ci> t. 45

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so fort, immer auf seinem Pferde sitzend, bis seine Hand in Schweiß kam und dieArznei sich über seinen ganzen Körper verbreitet batte. Als der Arzt Duban diesmerkte, riech er dem König, jezt in den Palast znriickzukehrcn. Der König nahm dannein Bad, wusch sich und begab sich dann wieder in den Palast. Der Arzt Dubanbrachte die Nacht in seinem Hause zu. Morgens stand er früh auf, verfügte sich nachdem königlichen Palastc und bat um die Erlaubnis; einzutreten. Als ihm dieses gestattetworden war, küßte er die Erde vor dem Könige und sprach folgende Verse:

»Die Tugenden Huben eine hohe Stufe erreicht^ als du ihr Vater ge-nannt wardst; wann ist je ein Andrer ihr Vater genannt worden? Du, dessenAngesicht mit seinem Glanze die dunkelste Nacht des Schicksals verwischt,möge dein Angesicht immer leuchtend strahlen, da doch das Antlitz derZeit immerfort drohend aussicht. Deine Güte hat uns so reich beschenkt,daß du uns geworden, was die Wolken dem trocknen Lande, dn hast deineGüter durch Geschenke so lange verschleudert, bis dn deinen Zweck: denhöchsten Ruhm, erreichtest!"