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Dieses unnatürliche Dündniß des Sultans vvn Dasmascus mit den Kreuzfahrern erweckte den heftigen Un-willen der Muselmänner; und als mit der Erlaubniß desSultans eine große Zahl von Christen nach Damaskuskam, um Waffen zu kaufen, so erklärte ein Scheich denVerkauf der Waffen an die Christen für eine Sünde/ undein Priester der großen Moschee weigerte sich, für denSulta»/ welcher die Muselmänner zu einer solchen Sündezu verleiten sich nicht scheute, das Gebet auf der Kanzelzu sprechen. Ismail, welcher nicht zu Damascus anwe-send war, als dieses geschah, strafte zwar, als er zurück-kam, sowohl den gewissenhaften Scheich als den wider-spenstigen Priester"); aber er vermochte nicht die Gewissen
nicht <m einem Flusse liegt, so lägtsich nicht mit Gewißheit sagen, wel-cher Fluß von Hugo Plagon und Ma-rions Sanutus mit dem Namen llnnNe lalle und siniiien lapirae bezeich-net wird; vielleicht isi es der nörd-lich von Joppe fließende Fluß, wel-cher auf der Arrowsmith'schc» Kartevon Syrien den Namen - Nahar AbiPctros führt und an Lhdda vorbei,-fließt. Das Bündnis des SultansIsmail mit dem Färsen von Emessawurde nach Abulfeda l,Vni>ai. wosl.lr. IV. x. 4S2) erst im I. d. H. 6zy(dessen erster Tag der n. Jul. 1041war) geschlossen, und auch die Für-stin Daifa Ehathun von Halebnahm daran Theil. In Folge diesesBündnisses begingen die Franken vonPtolemais »ach der Erzählung dsSAbulfeda (all a. 6zg. 1 . IV. x. 4S0 —462) die ruchlose Untreue, dag ste denMalek al Dschawwed Jonas, Sohndes Maudud und Enkel dcS großenMalek al Adel, ehemaligen Statthal-
ter von Damascus (s. oben S. 5SZ'>,welcher in ihren Schutz sich begebenhatte, für Geld dem Sultan Ismailvon DamaScus überlieferten, welcherihn im Gefängnisse erdrosseln lieg.HerrReinaud (9.444) setzt diese treu-lose Handlung der Christen unrichtigin das Jahr d. H. Ü41 -Chr. 124z).
44 ) Der Priester (Mufti) der großenMoschee sprach anstatt des Kanzelgs-bets ( Chotbeh) nur die Worte: ,,QGott, laß dieses Volk auf dem rechtenWege gehen, ko daß deine Freundesich freuen, und deine Feinde sich schä-men mögen. O Gott, flöße diesemWolke eine solche Gesinnung ein, daßes thue, was du geboten, und meide,waS du verboten hast." DaS ganzeanwesende Volk wiederholte dieseWorte. Oer Priester wurde auf denBefehl des Sultans seines Amtesentsetzt und eben so wie der gewissen-hafte Scheich in ein Gefängnis) ge-sperrt. Als Ismail später nach Da-mascus zurückkam, so entließ er den