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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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529
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Belagerung von Beryrus in Syrien. öW

er sic aus seinem Reiche verbannen wollte; er kann also'JA?des Kaisers Befehl nicht erfüllen." Nach dieser Redeerhob sich Johann von Jbclin, welcher bcy dieser ganzenVerhandlung gegenwärtig war/ und sprach zu dem jungenKönige also: //Gnädiger Herr/ ich bin euer Vasall undbitte euch/ euren Schutz mir nicht zu entziehen; ich binaber bereit/ vor eurem Gerichtshöfe zu Recht zu stehen."Alsdann standen die kaiserlichen Botschafter auf und spra-chen zu dem Könige: //Gnädiger Herr/ ihr habt den kai-serlichen Befehl gehört, und wir haben eure Antwort ver-nommen." Mit diesen Worten verließen sie den Hof desKönigs von Cypcrn/ bestiegen zu Limassol ihre Galcen undbegaben sich auf denselben nach dem Hafen von Ga-vata"), wo die Transportschiffs der nach Syrien be-stimmten kaiserlichen Flotte bereits angelangt waren unddie Ankunft ihres Anführers/ des Marfchalls Richard,welcher mit den fünfzehn Galecn nachfolgtc, erwarteten.

Der Ausgang der Verhandlungen/ welche zu Cittium warengehalten worden/ hatte eine offene Fehde zwischen demKaiser und dem Hause Jbelin zur nothwendigcn Folge.

Da die Ankunft des Marfchalls Richard sich ver-zögerte: so setzte endlich der Erzbischof von Amalfi/ ohneden Marschall zu erwarten, mit den kaiserlichen Fracht-schiffen die Fahrt nach Syrien fort. Die Krieger, welcheauf diesen Schiffen sich befanden, landeten bcy Berytusund schaarten sich schleunigst, um sofort die Stadt anzu-grcifen. Die Besatzung von Berytus war aber nichtEines Sinns; und als die kaiserliche Schaar der Stadtsich näherte, so zog ein Thcil der Besatzung sich zurückauf die Burg, und ein anderer Theil derselben öffnete die

52) Oavrrla, 1a poniae czni est äevanr. Hugo Plag. a. a. O.

Wahrscheinlich Amathus.

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