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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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370 Geschichte der Krcuzzüge. Buch VII. Kap. XII.

2 ,^' Berathu ng wohnten auch der König und der Patriarchvon Jerusalem bcy, so wie die Großmeister des Hospitalsund des deutschen Ritterordens, der Bischof von Bethle-hem, mehrere andere erfahrene Männer aus verschiedenenVölkern, welche der Papst berufen hatte, und alle übrigeAbgeordnete der Christen des gelobten Landes, welchewegen der Bcrathungcn, die zu Verona hatten gehaltenwerden sollen, nach Italien gekommen waren ").

Der Papst Honsrius betrachtete cs als einen unzweysdeutigm Beweis der ernstlichen Absicht des Kaisers, seinGelübde zu vollbringen, daß derselbe durch die wichtigenAngelegenheiten seines Reichs, welche damals ihn be-schäftigten, nicht davon sich hatte abhaltcn lassen, persön-lich nach Fcrcntino zu kommen^). Eben deswegen«bewilligte Honorius nicht nur gern den zweyjahrigen Auf-schub der Kreuzfahrt, welcher von den Anwesenden alsnützlich und nothwendig anerkannt wurde, sondern er ge-nehmigte auch die Vermahlung des Kaisers Friedrich,welcher damals, nach dem im Jahre - 2:2 erfolgten Todeseiner Gemahlin Constantia, Wittwer war, mit Jolanthc,der Tochter des Königs Johann von Jerusalem, aus dessenEhe mit Maria, der Tochter des Markgrafen Conradvon Tyrus. Diese Vermählung brachten der Patriarchvon Jerusalem und mehrere andere morgenländische Ab-

befand sich der König von Jerusalemschon zum zweytcn Male in Frank-reich, nachdem er seit seinem erstellAufenthalte daselbst auch in Spanienund England gewesen war.

27) Brief des Papstes Honvrius anden König von Frankreich in Nai-

2g) Loee, schrieb Honorius an denKönig von Frankreich, li-sinr (Del)

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