324 Geschichte der Krcuzzüge. Buch VIl. Kap. XI.
S. Ckir.
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und jeder Verkehr stockte. In allen Straßen herrschteeine dumpfe Stille, welche nur unterbrochen wurde durchdie Ausrufer, welche mit Schellen in den Händen durchdie Straßen gingen und riefen: Es ergeht das Gebot analle Muselmänner, sich schleunigst zu dem Heere des Sul-tans zu begeben, und wer am Abende noch in der Stadtsich treffen laßt, wird gehenkt. Es blieb aber nicht bcyder bloßen Drohung, sondern die Häscher durchsuchtendie Hauser, und derjenige, welcher gefunden wurde, warverloren. Es war eine Zeit der Traurigkeit und derLhränen, wie keine andere Zeit zuvor. Obgleich damalsder Nil anschwoll, so nahm doch niemand davon Kunde;allen war es gleichgültig, ob die Ernte reichlich ausfallenwürde oder nicht, und man beschäftigte sich nur mit demUnglücke des Augenblicks."
Die syrischen Muselmänner konnten zwar dem Sul-tan von Aegypten nicht so schleunige Hülfe leisten, alsseine Lage es forderte; da aber aus Kahirah und andernägyptischen Städten und Landschaften in dem Lager desSultans bey Mansurah unzählbares Volk sich versam-melte "): so war Kamel im Stande, den Kreuzfahrernvom Anfänge an kraftvoll zu widerstehen. Er sandtezwey Tausend türkische Reiter und mehrere Tausende vonArabern auf der Heerstraße zwischen Scharmesah und Fa-reskur den Christen entgegen, um sic auf ihrem Zuge zubeunruhigen, und er selbst erwartete zu Mansurah ihrenAngriff ").
23) Makrisi a. a. O. Rex Radilo-
nis .... xeäites et e^nites äe rexnoruo xraesertim Laiio atyue ^lex-»näriä eoaäuiiuvlt in oocuisum ack-ventantinNi. Oliv. Lolioi. p. 1433.
24) Makvist a. 6. O. Oliverius sagt
sextem milUa e^nitnm niuieialianir
L transkiixis. Das Wort cini ist indieser Stelle zu streichen, wenn nichtetwa der Texr lückenhaft ist. Auch isteö zweifelhaft, ob die angegebene