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Zustand von Damielte.
Speise und Trank flehten. Gleichwohl erwürgten manche'fühllose Pilger an dem Tage der Eroberung von Da-miette eine nicht geringe Zahl der unglücklichen Musel-männer, welche Hunger und Krankheit unfähig zum Wi-derstande machte").
Die Beute, welche in Damiette gefunden wurde, warnicht unbeträchtlich an Gold, Silber, Edelsteinen, schönenGewändern und anderen Kostbarkeiten; denn die Stadtwar, als ein wichtiger Handelsplatz, für sich reich, undviele Bewohner des benachbarten Landes hatten, auf dieUnbczwinglichkeit von Damielte vertrauend, daselbst ihrGeld und kostbares Eerälh niedergelcgt. Da aber vielesden Kreuzfahrern entging, weil die Saracenen vor demFalle der Stadt einen großen Theil ihres Geldes entwederin den Fluß geworfen, oder in der Erde vergraben hat-ten; auch ein nicht geringer Theil der Beute, ungeachtetdes jeder Veruntreuung des geraubten Gutes von demLegaten angedrohten Bannes, von einzelnen habsüchtigenund gewissenlosen Pilgern verheimlicht wurde: so kamennicht mehr als vierhundert Tausend Dyzantien zur ge-meinschaftlichen Theilung b). Lebensmittel wurden zwarin der ausgehungerten Stadt nur wenige gefunden °);
q) Dag die Kreuzfahrer nach derEroberung von Damiette viele Ein-wohner der Stadt mit dem Schwertetödtctcn, erzählen alle arabischenSchriftsteller-, von den abendländi-schen Berichterstattern erwähnt nurAegidius de Levrcs, PönitentiariusdcS Legaten Pelagius- mißbilligenddieser Grausamkeit: Do Zarraceuis
L) llaa. cic Vitr. oxist. IV. I>. goZ.
Dag die Beute sehr beträchtlich waran Kostbarkeiten, berichten auch Oli-veriuS ScbolasticuS (a^>. ag. 2z.x. 141g ), das iVIomoriste Itogstcilsolx.iiOZ', A-gidiusdeLevres (a.a.O.tund die Geschichte der Patriarchen(bet) Neinaud S. 38 ).
6) Iirvcirimus in civiuite Valstexenoe viani-rli», sagt Jakob voll Vi-tro a. a. Oc, was auch unter de»obwaltenden Umständen sehr wahr,scheinlich ist. Dagegen sagt das Me-
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