Belagerung von Damictte. 2 7Z
ihres Herrn unverzüglich sich zu begeben. Wie gewöhn-lieh, so wurde auch dieses Mal jenes Aufgebot als Vor-wand zur Ucbung von Erpressungen gegen die Christe-ngebraucht, indem die Statthalter von Alt und Neu Kahr-rah die reichen Christen fcstnchmcn ließen und zur Be-zahlung beträchtlicher Geldsummen zwangen. Zu derselbenZeit ließ der Sultan aus Kahirah eine unermeßlicheMenge von Töpfen und Gefäßen aller Art in sein Lagerbringen, um derselben bey einem Angriffe wider die Ver-schanzungen der Christen zur Ausfüllung des feindlichenGrabens sich zu bedienen'"). Mittlerweile gingen seineFricdensbotschaftcr in dem christlichen Lager aus und ein,erspähten den Zustand desselben und überörachten Anträge,durch welche manche gutmüthigc und leichtgläubige Pilgergetäuscht wurden
Während dieser Unterhandlungen verließen am Tage-Ecpr.der Kreuzcserhöhung der Graf Jacob von Andria undandere vornehme römische Pilger, der Bischof von Agr rm,der Graf Walter von Bar an der Seine und fast zwan-zig Tausend andere Kreuzfahrer das Heer und kehrrenzurück in ihre Heimath Als der Sultan Kamel die
Nachricht von dieser Verminderung des christlichen Heers,
iyK) Geschichte der Patriarchen bcoReinaud S. 32. zz. Auch das Nle-morirrle potestarum I^eZiensium er-wähnt (p. W99) des damals von demSultan Kamel erlassenen Aufgebots:
SnläLiurs, nt viäcretur Olrriraitriloskiix>ei'3LKe, et in paA-nri. lideinius :räexped.rionciii prolieisci. äekercnr,uniicios 8uos per omnes proviuei.isI?Lx 2 nirio niisit IniMsniväi vcrdaxrokt-reriies: (^uikcpris vnlr de Oliri-
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liiMV P058NIN.
199) 7.10. de Vitr. ep. p.
IVIemor. p. 1099.
200) IVIemov. 1. c., wo unterden heimkehrcnden Pilgern noch einGraf Oremigius genannt wird.
VI. Vaud.