268 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VII. Kap. IX.
^i'E'dann nicht abgestanden scyn, wenn die Pilger auf diebeweglichste Weise ihm verstellten, baß sie, von einerschweren Schuldenlast gedrückt, ihre Frauen und Kinderzu Hause in der bittersten Armuth finden würden. Ob-gleich Pclagins die Seeleute sogar durch die Abnahme einesEides zur Beobachtung seines Befehls verpflichtete"»),so fanden die Pilger, welche des lästigen und gefahrvollenKrieges auf dem ägyptischen Saude müde waren, dennochgleichgesinnte Schiffer "-), welche, noch ehe die gewöhn-liche Zeit der herbstlichen Mcerfahrt eingetretcn war, ihnenzu ihrer Heimkehr bchülflich waren. Diese Verminderungdes Heers der Pilger fiel gerade in die Zeit, in welcherder Sultan Males al Kamel mit den Häuptern derKreuzfahrer Unterhandlungen angcknüpft hatte""), vMwelchen, so wie von den Ereignissen, durch welche sieunterbrochen und endlich ganz vereitelt wurden, uns ob-liegt Bericht zu erstatten.
Obgleich seit jenem Siege die Saracencn übermüthi-ger waren als zuvor und täglich an den Schranken deschristlichen Lagers erschienen, die Kreuzfahrer durch Hohn-gclächter und Spottrcden neckend"«), s» wm- dennochauch bas Heer des Sultans durch den in jenem blutigenKampfe erlittenen Verlust sehr bedeutend geschwächt wor-den, so daß der Sultan Kamel nicht im Stande war,von dem errungenen Siege fernern Vorthcil zu ziehen.Die höchst bedrängte Lage von Damictte forderte aberschleunige Hülfe. Die Befestigungen der Stadt Hattendurch die oft wiederholten Angriffe der Belagerer nichtgeringen Schaden gelitten und konnten daher nicht lange
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