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266 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VH. Kap. IX.
O'-rs? trübte. Als durch eine Brieftaube die Nachricht vondiesem Siege der Muselmänner nach Kahirah gelangt war,so wurden die Straßen der Stadt mit Teppichen ge-schmückt, und die Einwohner überließen sich der Freude.Bald hernach wurden, mit Ausnahme der vornehmen ge-fangenen Kreuzritter, welche der Sultan Kamel bcy sichbehielt, die übrigen christlichen Gefangenen in den Stra-ßen von Kahirah dem Volke zur Schau hcrumgcführtru.d die Köpfe der erschlagenen Kreuzfahrer in die Städteund Landschaften von Aegypten versandt
Im christlichen Lager bemühte sich zwar der LegatPclagius und die übrige Geistlichkeit, den niedergeschla-genen Math der Kreuzfahrer durch mancherlei) Trostmittclwieder aufzurichtcn "°); viele Pilger aber, welche, wieder Scholasticus Olivcrius aus Cöln sagt'2", mehr sichselbst als ihre Brüder liebten, achteten nicht des dargebo-tcnen Trostes und beeilten sich, durch die Rückkehr inihre Hcimath fernem Unfällen und Widerwärtigkeiten sich
178) G-sch. der Patr. bc» NeinaudS. 82. Zi.
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>L°) Zu solchen Trosimitteln ge-
hörte ohne Zweifel auch folgende, indem lvicmornilo I>ote5km,im IlcAien--iuin (l. a.) mitgcthcilte Legende:Ein für todt gehaltener Deutscheröffnete in der Nacht nach dem un-glücklichen Tags wieder dis Augenund erblickte einen großen weiß ge-kleideten Mann und mit ihm Engelohne Zahl, welche über den Leichna-men der erschlagenen Christen dieWorte sangen: Diese sind eü, welchegroßer Trübsal entgangen sind, IhreKleider in dem Blute des Lammesgewaschen und das Leben der Weltvernichtet haben, und gestorben sindfür den Glauben und die Liebe Christi.
rgi) -5. g. ichiz.