Die Pilger am rechten Nilufer.
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diese sich beeilt hatten, einen ernstlichen Angriff zu unter- -nehmen. Males al Kamel hatte, so lange er mit seinemHeere diese Stadt schützte, es nicht für nöthig gehalten,die Besatzung derselben zu verstärken, und unter den Ver-wirrungen, welche ihn zur Flucht bewogen, dachte Nie-mand an Damictte, und die Verteidigung dieser wich-tigen Stadt ward also fast gänzlich den Einwohnernüberlassen^). Die Christen aber, welche von diesen Um-ständen nicht unterrichtet waren erwarteten einen ent-schlossenen Widerstand, verfuhren mit großer Bcdächtlich-keit und beschäftigten sich nur mit Zurüstungcn zurBelagerung von Damiette und mit der Befestigung ihresLagers ^).
Die Verwirrungen in dem Heere des Sultans Ka-mel, durch welche den Pilgern der Ucbcrgang über denNil so leicht gemacht worden war, nahmen jedoch sehrbald ein Ende. Schon am dritten Tage, nach dem Aus-bruche der von dem Emir Emadeddin gestifteten Empö-rung, kam der Sultan Malck al Moaddhem nach Aegyp-ten, entfernte sogleich durch List den unruhigen Emir ausdem Lager, sandle ihn nach Kurdisthan, so wie den Prin-zen Males al Fajes nach Syrien, und verschaffte dem
bautezweyte Brücke ls. unten) ge-meint wird.
üg) Ebn al Athir beh NeinaudS. Lü.
70) Daß diese-j der Fall war, sichtman aus den Nachrichten des Me-
ivgi.), nach welchen der Sultan, be-vor er floh, die Stadt mit einer Be-satzung von fünfzig Tausend auser-lesenen Kriegern und mit Lebensmit-teln auf zwe» Jahre versah. Auch
fanden sich nach eben Liesen Nach-richten unter den achtzig TausendEinwohnern zwanzig Tausend streit-bare Männer. Eben so hoch giebtMakrisi (S. iü) die Zahl der Ver-thcidigcr von Damictte an.
71) Oliverius klagt daher (x. 140g)
gucrrum Nomina Deus sott.
72) sao. äo Vier, »g'i-c. m. x,. 298.Makrisi S. iZ. iS.
l.Cür.