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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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j94 Geschichte der Krenzzüge. B n ch K a p. VIII.

vorigen Lagerplatze, und cs wurde allen Kreuzfahrern aufdas strengste untersagt, das jenseitige Ufer zu betreten,so lange jener Thurm noch in der Gewalt der Heidenwäre ^). Die reiche und offene Ebene, auf welcher dieKreuzfahrer ihr Lager errichtet hatten, gewährte allerdingsin jeder Hinsicht für einen längern Aufenthalt des christ-lichen Heers ungleich mehr Vortheile, als der enge Raumauf dem östlichen Ufer, welcher von dem See Mensalehund dem Nil eingeschlossen war. Dort konnten die Kreuz-fahrer, meistens ohne Gefahr, nicht nur aus dem benach-barten fruchtbaren Lande Lebensmittel sich verschaffen;sondern auch die Palmbäume dieser Gegend lieferten ihnendas erforderliche Holz zur Erbauung der Belagerungs-Maschinen. Dagegen würde cs den Saracenen leicht ge-wesen seyn, den Christen, wenn diese auf dem östlichenUfer sich niedergelassen hätten, die Zugänge zu dem Innernvon Aegypten zu sperren und überhaupt auf mancherlcyWeise die Belagerung von Damiette zu hemmen. DieVortheile benutzend, welche der gewählte Lagerplatz desPilgerheers zur Erbauung von Werkzeugen der Belagerungdarbot, versahen der Herzog von Oestreich und die Rittervom Hospital des heiligen Johannes zwey Schiffe mitSturmleitern; auch die Templer rüsteten ein Fahrzeugmit mancherlcy Werken, und die deutschen und friesischenPilger, deren Fcldhauptmann der Graf Adolf von Berg,Bruder des Erzbischofs Engelbert von Cöln, war, errich-teten auf der Höhe des Mastbaums eines Schiffes einekleine Feste, jedoch ohne Sturmleitern^), um ihren Arms

52) OUvcriris Soliolast. cax>. 8-I>. 1402. »40Z.

ZZ) 1'eutonioi et ^risones rerriamnavim i>rojrn^uaLuIi3 rrmiüerunk,

esstellulo ti» kuinmitste mrili composito, scalae LNZ^ensione.

Oliv. 5 eko 1 . 1 . 0. x. 1403. OerText dieser Stelle Ist richtiger in dem