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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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136
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A> Cbr-1217.

136 Geschichte der Krcuzzüge. Buch VII. Kap. VI.

Diejenigen aber, welche das Glück hatten, Platz aufden gelieferten Schiffen zu finden, erreichten nach einerschnellen und gefahrlosen Fahrt den Hafen von Ptolc-male, und der Herzog Leopold von Ocstreich betrat nacheiner Reife von nur sechszehn Tagen den Boden vonSyrien b).

Der König Andreas von Ungarn, welchen die Ge-meinde von Spalatro mit zwcy Galcen bis Dyrrachiuingeleiten ließ°), richtete seine Fahrt zuerst nach Cypern,um mit dem Könige und dem Patriarchen von Jerusalem,so wie den Großmeistern der geistlichen Ritterorden, welchenach der von dem Papst Honorius erhaltenen Weisungam Feste Mariä Geburt entweder selbst auf Cypern sicheinfindcn, oder durch Botschafter sich vertreten lassen soll-ten, über die Angelegenheiten des heiligen Landes sich zuberathen. Dorthin hatte Honorius auch den Bischof vonAlbans als seinen Legaten abgcordnet und zu derselbenZeit Den Erzbischöfen von Genua und Cofenza, so wieden Bischöfen von Marseille, Pisa, Gaeta, Brundusiumund andern Bischöfen den Auftrag crtheilt, die innerhalbihrer Sprengel sich aufhaltendcn Pilger zwar zur schleu-nigen Fahrt nach Cypern anzuhaltcn, aber auch dafür zusorgen, daß die Pilger, um nicht in die Gewalt der See-räuber zu fallen, nur in zahlreichen Vereinigungen dieseFahrt unternehmen möchten

Ob die von dem Könige von Ungarn beabsichtigteBerathung auf Cypern Statt fand, und über welche Be-schlüsse man sich vereinigte, ist nicht bekannt; der Aufent-

-H) Lsm. 1 'nnon. opilviue rer. llun-xar. ad a. 1217.

9) 1'Iiyrri. l. 0.

iv) L»ir. esols». ad a

1217. h.. Der Brief an den Erz-bischof von Genua wurde am 24. Ju-lius (IX. Kal. ) i 3 i 7 . ausge-fertigt.