132 Geschichte der Krcuzzüge. Buch VII. Kap. V.
diese Kreuzfahrer versammelte» sich nach der Mitte desAugustmonates in dem Hafen von Spalatro ^).
Aus dem nördlichen Deutschland wallfahrtcte imFrechlinge des Jahres 1217 auch der Herzog Casimir vonPommern mit einer stattlichen Gesellschaft nach Syrien,wo er plötzlich erkrankte und starb, als er schon im Be-griffe stand heimzuzichen ^). Selbst aus Norwegen be-gaben sich viele bewaffnete Pilger zu der von der allge-meinen Kirchenversammlung festgesetzten Zeit nach demgelobten Lande; denn der König Hakon, obwohl er selbstnicht mit dem Kreuze bezeichnet war, begünstigte die Be-mühungen der Kreuzpredigcr in seinem Reiche ^). AusFrankreich dagegen erfüllten damals außer dem ErzbischofsAlberik von Rheims und den Bischöfen von Limoges undBayeux nur wenige andere Kreuzfahrer ihr Gelübde^).Denn außer andern Hindernissen, welche in diesem Reichedie Bewaffnung für das heilige Grab zu jener Zeit hemm-ten, wurden auch manche französische Pilger abgehaltendurch den Krieg, welchen Eberhard von Bricnne, desKönigs Johann von Jerusalem Vetter, seit mehreren Jah-ren erregt hatte, indem er die vermeinten Ansprüche seinerGemahlin Philippa, einer Tochter des Grafen Heinrichvon Champagne, mit welcher er im gelobten Lande ohne
vigationem liegi.rm praeslol.rntes;vmncs eniin aruce signati craut.Wlioin»s ^Vrcliiclirc. 1 . o.
Zi) L»m. g'iinon lkllxnrome rer.Unngaria. »el ». 1217.
32) Kanpvv Pomerania B-1. S. 223.
33) S. einen Auszug aus dem Bc-lvbungsschrciben des Papsics an denKönig van Norwegen in Ilainalcli»nn. ecclce. »ä. ». >217. tz. 24. Wgl.
Wedel Simonien Hisiorisk Udsigtvvec Nordikke Walfarter og Korstogtil dct bellige Land, in dessen Udsigtvvcr Natjonalliisioricns aeldsic ogmaerkeligsie Pcriodcr, LH.Il. Hälstes.(Kiöbcnbaon IINZ. 8.) S- - 33 - r.34.
x. 496. Wgl. Oliver, und i»e. NeVitr. 1 , 0. und Oliver, <:»>>, 7.