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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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I. C!i».iri i,

103 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VII. Kap. III.

Auch ermahnte der Papst die Venetianer, dem Gra-fcn Grimald und dessen begeisterten Waffengefährten dienöthigen Schiffe willig zu liefern^'), und gebot denPrälaten in der Lombardey und Toskana, die Bemühun-gen des Grafen für die Vermehrung seines Heers durchtüchtige Krieger zu befördern^), indem er zugleich diesorgfältigste Geheimhaltung dieser Unternehmung empfahlund an die bewährte Erfahrung erinnerte, daß unerwarteteGeschosse am wirksamsten sind ^).

Um dieselbe Zeit, im Lenzmonate des Jahrs 1214,bestimmte der König Philipp August von Frankreich, aufdas Ansuchen der Geistlichkeit und der mit dem Kreuzebezeichnetcn Ritter seines Königreichs, den vierzigsten Theilaller seiner Einkünfte von einem Jahre zur Unterstützungdes heiligen Landes und gewährte durch eine eigene Ur-kunde allen seinen Untcrthanen, welche das Kreuz genom-men hatten oder nehmen würden, erhebliche Vortheile undErleichterungen^), und im folgenden Jahre 121 Z legteder König Johann von England das Gelübde der Kreuz-fahrt ab, obwohl die fortdauernden verwirrten innernVerhältnisse seines Reichs die Vollziehung dieses Gelüb-des ihm unmöglich machten, und der eben so schwache alsunredliche König auch nur die Absicht hatte, durch dieAnnahme des Kreuzes sich den von dem Papste Jnnocenzden Kreuzfahrern bewilligten Schutz und dadurch Sicher-heit gegen seine zahlreichen Feinde zu verschaffen

95) lbid. cxlst. 179. (ebenfalls vom. Febr. 1214).

96) Ibia. exist. Igo. (vom ly. Fe-bruar 12,4).

97) laeula lmxrscvisa xlns 110-ceut, oder wie es in dem Briefe andt« lombardischen u»L toskanischen

Prälaten liecht: xraevisa jaenila Mi-

lins 1106611 t.

98) Orilonnauces äcs I 4 o 1 s äoTrance, 1 '. I. 5r34- S. Veil. I.

99) Dt sidi rnolins x>roviäerek, in.äie pnrijio.itionis d. IVlariuo (2. I'o-diULr lSig.) Oivioem Domini snseo-