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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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98 Geschichte der K r c u z z ü g e. Buch VII. K a p. III.

I. Chr. zur Annahme des Kreuzes wider die Albigenser ermahnthatte, dann aber seine Beredsamkeit der Sache des hei-ligen Grabes widmete^). Viele Christen bezcichncten sich,begeistert durch seine Ermahnung, mit dem heiligen Kreuze;aber noch während er als Krcuzpredigcr in Frankreichumherzog, wählten ihn die Stiftshcrrcn der Kirche zuPtolemais zu ihrem Bischöfe, und Jakob von Vitry be-gab sich, von dem Papste selbst dazu aufgefordcrt, nachdem gelobten Landes, wo er während eines langenAufenthalts den reichhaltigen Stoff seiner trefflichenBeschreibung und Geschichte des Königreichs Jerusalemsammelte.

Nicht nur in Frankreich, sondern auch in den Län-dern des deutschen Reichs wurde damals, ungeachtet desnoch immer fortdauernden inncrn Kriegs zwischen derwelfischen und gibcllinischcn Partei), nach dem päpstlichenGebote, das Kreuz wider die Heiden mit großem Eifergepredigt. Oliverius, Scholasticus der Kirche zu Cöln,durchreiste, als Legat des apostolischen Stuhls, von meh-reren Aebten begleitet Wcstphalcn, Friesland und Bra-bant und ermahnte in den Städten und Ortschaften dasVolk, dem Dienste des Heilandes sich zu weihen; unddas Zeichen des heiligen Kreuzes, welches an mehreren

g?) II ot en Trance rill clcro Mixrecira cie I» vrois, Mi avoic NOIN«niisrre iLLMos öe Virri; cii cirvioiss. mnlr. Hugo Plagon S. ügg.Wgl. Lernarä. Istresmrr. «. igz. Inder Chronik des Meisters Wilhelmvon Puy (Onoircsrro Sorixlor, rer.vallic. loni. V. o. M. x. 6g-l.) wirdJakob von Witry also bezeichnet: vir

eioMoirtisc. lieber seine Kreuzpre-

digten gegen dis Albigenser giebtebenfalls der Meister Wilhelm vonPuy (a. a- O/l Nachricht, und Jakobvon Diiry selbst erwähnt derselben inseiner Lebensbeschreibung der Mariavon Ocgnics (Maria OcgniaociisisZ,

I.id. II. v. io. Wgl. Ilaiiiai-ii an»,ecoics. all a. i 3 iz. h. 72.

88) Hugo Plagon und BernarduSThesaurariuS a. a. O.