Kreuzzug der Kinde?.
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der Kreuzfahrt zu erfüllen, nur den Kindern von ganzzartem Alter und den schwachen Greifen, welche mit denKnaben sich verbunden hatten*').
Noch schlimmer war das Schicksal der französischenPilgerknaben, welche, obgleich mit leeren Taschen, dochmit großen Hoffnungen, ungefähr dreyßig Lausend an derZahl, um für die Fahrt nach dem heiligen Lande sich ein-zuschiffcn, nach Marseille zogen. Ihr Oberhaupt und An-führer war kein anderer als der Hirtenknabe Stephanaus Vendome, welcher auf einem mit Teppichen geziertenWagen fuhr und von bewaffneten jugendlichen Trabantenbeschirmt wurde"); die unglücklichen Knaben wurdenaber von zwey ruchlosen Sklavenhändlern zu Marseille,Hugo Ferreus und Wilhelm Porcus, auf boshafte ,Weissbetrogen. Diese Bösewichter verleiteten die arglosen Kna-ben, ihnen sich anzuvertraucn, indem sie sich erboten,unentgeltlich und um Gotteswillen auf ihren Schiffen dasjugendliche Heer nach Syrien zu führen. Von sieben gro-ßen Schiffen, auf welchen die Knaben die Meerfahrtantraten, scheiterten nach zweytägiger Fahrt, als einfurchtbares Ungewitter sich erhoben hatte, zwey an einemFelsen bey der Insel San Pietro"), und alle auf den-selben befindlichen Knaben fanden ihren Tod in den Wel-len. Die übrigen fünf Schiffe entgingen zwar der zer-störenden Gewalt des Sturms; die beyden ruchlosen
81) I'I'LAM. inceiti Liier. exustItisris.
A2) IVIattli. raris,
§z) insulem Zarieti I'ekriruxem, gueo ciivitur Reelusi.Peiiei Lliron. Oie Insel San Pie-tro liegt in der Nähe von Sardinien.Nach einer Nachricht- welche Albc-ricus nur als Sage anführt (m m-VI. Hgnv.
oitur), gründete der Papst Gregorder Neunte auf dieser Insel eine Kir-che der neue» unschuldigen Kindermit zwölf Präbcnden, und man zeigtenoch späterhin daselbst de» Pilgerndie von dem Meers auögeworfenenLeichname der verunglückten Knabenganz unversehrt.
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