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5 (1829) Der Kreuzzug des Kaisers Heinrich VI. und die Eroberung von Constantinopel
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62 ©cfcf;id)te 5er ^reujjüge 35ucf; VI. Cap. II.

3 xi 98 . rUngcrechtigfeit unb Unreblicbfeit fctnbfelig unb fern bonber Spegicrbe nach unrechtmäßigem ©cwinn; jfoar nicf)Cbcrfchwcnberifch, aber auch nicht farg unb in Sllmofettfreigebig/ geneigt ju Siufwatlungcn beS 3ornS, aber auchberfohnlich; weltflug uitb borfi'cbtig, aber auch groß*müthig. Sowohl in ber latcinifchcn als in ber welfcheuSprache war er bcrcDf r unb ein greunb ber fünfte^ be*fouberS ber SKuftf unb (Paufunff. 3'm dfirchengefangewar er fcf;r erfahren unb geübt, bie Skufunft unb Dieihr bienenben jfünffe fcfjatjte er alS notbwenbige SOIitteljur (Erhaltung Deö augern ©lanjeS ber Kirche, unb wc*nige Zapfte haben Svom burch fo Diele herrliche ©ebdubegcfchmücft alS Sttnocenj &cl ' Seifte. Schon als ©arbinalgab er mit großen jiofteit ber ihm jugewiefenen dvircheber heiligen Sergius unb SkcchuS ein würbigcrS Slnfchenburch ben Spau eines neuen S5acf) unb eines neuenJpauptalfarS unb bie (Errichtung neuer ©iftcr por bem©höre; unb alS er auf ben pdpfilichen Stuhl war erho*ben worben, fo fehmüefte er oon bem Selbe, welches erals ©arbinal ftch erfpart hafte, baS Sleußere biefer Kirchemit einer Säulenhalle 6 ).

So wie wegen biefer (Eigcnfchaftcn, welche feitenftch bereinigen, Snttocenj jur Jpcrrfchaft über fein Jeit#alter geboren war unb blefe J&errfchaft ficherlich behauptfcf haben würbe, auch wenn ihm bon ber SSorfehungein anberer SBirfungsfreiS wäre befchiebett worben: foerhielt feine Sljattgfeit als beS Oberhauptes ber Kirche ihreSvichfung burch bie h»be Meinung bott ber 2i3ürbe beS$)3rieficrthumS unb befottberS bon ber Jperrlichfeit beS

6) Gesta Innocentii III c. I 4. S8gt. DcfonDerS Ep. lab. I. 176, uni)niete anfccre SSticfc.