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5 (1829) Der Kreuzzug des Kaisers Heinrich VI. und die Eroberung von Constantinopel
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50 @c[cf;icf)te bei' SSrcujjügc. Biidj VI. ,S?ap. I.

gönnen merden mußte, bald Die oerdcrblichßen golgen;fo daß 2lßeß berloren murdc, maß biß dahin durch betmundernßmürbige $unß und faß unglaubliche Ulnßrengungtoai errungen morden, und die jfreujfahrt, meiche mitgroßen (Srmartungen und nicht ohne ©lanj begonnen f)atte,auf eine Bkifc ein Sude nahm, meiche unter andern Um#ßanden unbegreiflich fepn mürde. £>ic jt'reujfaljrer fegtenjmar mancherlei) Blafchitten in Bemcgung; aber derenSBirfung, da die ffeife Sage der Burg ihre Slufßcllungfehr erfefemerte, mar ooit geringer Bedeutung, und der©roll, melcheit die Pilger mider einander fclbß trugen,hinderte jede ruhige Beratung und Bereinigung fürjmeefmaßigere Unternehmungen, und bemirfte überhauptgaljrldfftgfeit und Unachtfantfeit. So gefchah, t>a§den Belagerten ei gelang, die Bcrfchanjung deß efefiff#liehen Sagerß ju jerfioren, mehrere der chriftlichcn Streiferin dem ©raben durch Schmert und geuer ju tobten, undandere gefangen ju nehmen, deren dtöpfe hernach durch dieSBurfmafc&inen Der Belagerten ooit Der Stauer in daßchrißlicgc Säger gcfchleudert rnurden, S'Jact) der gemöhn#liehen BSeife diefeß 3citaltecß befrachtete man diefeß Un#glücf alß göttliche Strafe der Siuchloßgfeit, meiche auchunter diefe Pilger gefommen mar, befonberß ihrer 2Iuß*fchmeifungen in der SBoüuft, moju die B3cibct ftch miß#brauchen ließen, meiche unter dem Bormande, die noth#mendige Bedienung der Pilger ju beforgen, in daß Sägergefommen maren; man flagtc über die ©elbßfucht, denUebermuth und die Unöertrdglichfcit der Pilger, meiche,obgleich fte gern Unechte deß Jjieilandeß 9I ) (ich nennenließen, ftch gleichmoljl nicht beßrebten, durch ihren StBandel

91) Servi Christi. Arnold. Lubec. p. 706.