40 ©efchichte bcr &reu$$üge, QSud) V. Siftp.ll.
3^*. 3 c & oc f> fW« die beiden Könige einen SBaffenfM#ffant)/ welcher bi6 jurn ©t. Jpüariuöfacje (13 Sanuar) de$nachten 3al)reg dauern folltc, bi$ ju demfel6cn Sage,an welchem ein 3«h r jubor beide daö ©elübde der j?rcuj*fahrt abgelegt halten; und tfonig Heinrich bediel? mitergrimmtem ©cmüfhe den £>rt der Unterredung. £)erCardinal non Sllbano aber fprach über den ©rafen Sii#chard als den 9Jn(tiftcr diefer unbcrfohnlichcn gehde denS5ann aui?, worauf er ju dem ©rafen don glandern $u*rücffehrte und bald hernach jn SJrras fiarb 29 ;.
911$ die Seit de$ 2BaffenfiiHftandc$ abgelaufcn war,begann der Sfampf bon neuem jwifchen den beiden j? 6 nl*gen mit Scrcnncu der Burgen und SScrwfifhtng der Sand#fchaften; und Sikhard fchlof? fich nunmehr dem Könige bongranfreich an, und friegte wider feinen Safer, ohne daf? derpapftlichc Q5antt fein ©cmüth rührte. 3luch diele feinerKarotte fündigfen dem alten tfonig Heinrich, welcher jw©aumur im Sande Ülnjou das 2 Bcihnacht$fc|t beging, dett©ehorfam auf, und trafen ju dem ©rafen Richard, wel#d;en, alg den baldigen Shronfolgcr, fte mehr fürchteten,al$ den bejahrten Äonig, welcher dem Sode fetjon naheju fet)n fchien 30 ;,
Unter diefen Umffandcn waren die Ermahnungen jumgrieden, welche der Cardinal Johann don Slitagnio, al$Nachfolger deg Sardinatä don üllbano in der Seforgungder ^Angelegenheiten de$ l^cüicjeu Sander, an die beidenKönige richtete, ohne Erfolg. 3mar nahmen beide Königeden Cardinal nebft den Erjbifch&fen don Siheinttf, S5our#flcö, Siouen und (Eattferburt) al$ Schiedsrichter an, undgelobten bor ihnen ju Siecht ju ffe&en, alfo daf? der pap|i#
lg) Hoger, de Hov. a. n. D.
3 o) Bened. Tetrob. p. 534. (Rog. de Hov, fol. 371 B.)