6;8 Geschichte dee Kreuzzüge. Buchll. Kap. XXXI.
2-^Cbr. Sobald aber der Frühling anbrach, so gebot der Kaiserdurch die Stimme des Herolds den Feldhauptleuten, sich zuwaffncn und ihre Scharen zu ordnen; auch der Fürst Rai-mund von Antiochien und der Graf Joscelin von Edcssawurden aufgeboten, dem Vertrage gemäß, ihre Scharenunverweilt in das kaiserliche Lager zu führen. Hierauf bcrgönn zuerst der Fürst Raimund die Feindseligkeiten widerdie Muselmänner, indem er, dem damals mit dem Athabek2nMär;geschloffenen Stillstand entgegen, die Reisenden und Kauft
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E^ leute aus Haleb, welche sich zu Antiochien befanden, unge-rn warnt in Fesseln legen ließ; was die Muselmänner strafwür-digen Undank und treulose That schalten, weil Zenki dieFürsten der Christen, als er zu Monsfcrrandus Herr ihresSchicksals war, so edelmüthig behandelt hatte ^).
Gleichwohl hatten weder der Athabek Zcnki noch andreMuselmänner die Absichten des Kaisers der Griechen und derlateinischen Fürsten geahndet, als im Aprilmvnat, an demTage des großen muselmännischen Fastens, das kaiserlicheHeer, zweyhundcrt tausend Mann zu Pferde und zu Fuß,wohl^erüster und mit jeglichem Kriegsbedürfniß versehen ^°),mit furchtbarem Schalle der Pauken und Kriegsdrommetenauf dem Wege nach Belach erschien, und am nächsten
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er äe daßages." Kem. Von denandern Schriftstellern wird keine
Zahl angegeben.