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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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Dreißigstes Kapitek.

Äls unter solchem Kampfe der Heiden unter sich und derUnthätigkeit des Königs Fulco die Waffen im KönigreicheJerusalem ruhten, stritten die Miliz des Fürstenthums An-tiochien unter ihrem wackern Hauptmann, Reinold Mansver,und die christlichen Streiter der Grafschaften Edessa undTripolis, oft siegreich, doch meistens unterliegend, bald wi-der die Jsmaeliten oder Assasinen auf dem Libanon baldwider die sich erhebende Macht des Emir Gasi, Fürsten vonMclitene und Sebaste, eines Nachkommen des Kameschthe-kin Ebn Danischmcnd, in dessen Gefangenschaft der FürstBoemund gewesen war; am meisten aber wider den grimmi-gen Emir Savar, und seine Turkomanen, welche keine Ge-legenheit, dem Volke Gottes zu schaden, ungenutzt ließen.

Als eine Schar Heiden vom Gebirge die Burg Kad- I. Chr.mus 2), welche von den Christen vier Jahre vorher erobert

1) Rach Dar Ilebr. Östron.S^r. S. 307. rödtcten die Christen(nach im I. ii2y.) i» einer Schlachtzehn tausend Jsmaeliten und ero-berten hierauf mehrere ihrer Schlösser.

2) Abulfeda nennt einige Male dieBurg KadmuS, -st a. gez. 1 °. III.S. 4ZÜ. a. 517. S. 434. itsi L.670. r. v. S. 30. wo sie in Ver-

bindung mit den beyden SchlössernKahf und Mainaka vorkömmt. OaSSchloß Kahf nennt Abulfeda(rast. k/r. esi. kdsistler S. ry.)nebst Masjat und Chavabi unter denismaelitischcn Schlössern auf decnGebirge Sekin, an dessen Fuße nachBaalbek und Heins hin das Schloßder Kurden lag.