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Dreißigstes Kapitek.
Äls unter solchem Kampfe der Heiden unter sich und derUnthätigkeit des Königs Fulco die Waffen im KönigreicheJerusalem ruhten, stritten die Miliz des Fürstenthums An-tiochien unter ihrem wackern Hauptmann, Reinold Mansver,und die christlichen Streiter der Grafschaften Edessa undTripolis, oft siegreich, doch meistens unterliegend, bald wi-der die Jsmaeliten oder Assasinen auf dem Libanon baldwider die sich erhebende Macht des Emir Gasi, Fürsten vonMclitene und Sebaste, eines Nachkommen des Kameschthe-kin Ebn Danischmcnd, in dessen Gefangenschaft der FürstBoemund gewesen war; am meisten aber wider den grimmi-gen Emir Savar, und seine Turkomanen, welche keine Ge-legenheit, dem Volke Gottes zu schaden, ungenutzt ließen.
Als eine Schar Heiden vom Gebirge die Burg Kad- I. Chr.mus 2), welche von den Christen vier Jahre vorher erobert
1) Rach Dar Ilebr. Östron.S^r. S. 307. rödtcten die Christen(nach im I. ii2y.) i» einer Schlachtzehn tausend Jsmaeliten und ero-berten hierauf mehrere ihrer Schlösser.
2) Abulfeda nennt einige Male dieBurg KadmuS, -st a. gez. 1 °. III.S. 4ZÜ. aä a. 517. S. 434. itsi L.670. r. v. S. 30. wo sie in Ver-
bindung mit den beyden SchlössernKahf und Mainaka vorkömmt. OaSSchloß Kahf nennt Abulfeda(rast. k/r. esi. kdsistler S. ry.)nebst Masjat und Chavabi unter denismaelitischcn Schlössern auf decnGebirge Sekin, an dessen Fuße nachBaalbek und Heins hin das Schloßder Kurden lag.