König Fulco.
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Tod des Dobais vernahm, rief er gerührt aus: „Ich er-kaufte sein Leben nur mit Geld, und ergab sein Leben hinfür das meinigc." Die Muselmänner ließen es nicht unbe-achtet, wie Gottes Regierung sich darin offenbare, daß derChalife Mostarschcd und der Emir Dobais, welche in ihremLeben einander beständig angeftindet, so schnell nach einan-der eines unnatürlichen Todes starben.
Der muselmännische Geschichtschreiber Kemaleddin hatnoch einen merkwürdigen Zug ans dem Leben des Dobaisaufbewahrt, welcher eines edeln arabischen Emirs würdigist. Als Dobais in Ketten von Kara nach Haleb gebrachtwurde, trat auf dem Wege ein Dichter vor ihn, und sagteeinige Verse her zum Lobe des Emirs. Dieser, welcher inseiner bedrängten Lage nichts zu geben hatte, schrieb auf ei-nem Stück Papierzwey Verse, worin er versprach, den Dich-ter in bessern Zeiten, auf die er noch hoffe, zu belohnenund überreichte ihm dieses Papier. Als nun Dobais, nach-dem er von dem Athabek Zenki so reichlich beschenkt worden,
ein Leben ohne Ruhe." Er über-reichte hierauf den Brief dem Emir,und alS dieser ihn geöffnet hatte undanfing zu lesen, so schlug der Leib-eigene ihm von hinten in Len Nak-ken und hieb ihm den Kopf ab.Dich war Las Ende des Dobais,eines klugen und kriegerischen Man-nes. Er wurde aber fünf und drey-siig (nicht fünf und sechzig, wie esin der lateinischen NebersctzungHeist) Tags nach der ErmordungdeS Chalifen Mosiarsched, seinesFeindes, getödtet." „Wie oft, ruftAb ulfc La aus, trifft nicht derTod solcher, die sich befeinden, zu-.lammen! " Es isi aber dies die Be-
merkung eines altern Schriftstellers;denn sie findet sich auch mit etwasandern Worten in der arabische»Chronik des Abulfarad sch (S.384.) wo der Tod des Dobais fastmit denselben Worten, wie vonAbulfeda erzählt wird.
iZ) Sie lauteten: „Mir ist disFreygcbigkcit zwar eigen, aber ichbesitze nichts; wie könnte ein Mannschenken, welcher selbst zu leihensucht! Aber dies ist meine Schuld-verschreibung. Cs ist eine Schuld,welche ich in den Tagen des Wohl-standes bezahlen werde; denn nochhabe ich nicht'alle Hoffnung ver-loren."