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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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;oo Geschichte der Kreuzzüge. Buchll. K a p.XXiV.

er nicht zuvor gelobt habe, diese Vorrechte der Venetianccanzuerkenncn und ihre Ausübung ungehindert zu lassen.Zuletzt gelobten noch sämmtliche anwesende Prälaten und Ba-rone des Reichs, wegen der von dem Könige als Verweserdes FLrstcnthums Antiochien den Vcnetiancrn verheißenenAusdehnung jener im Reiche Jerusalem ihnen bewilligtenVorrechte, im Falle daß die Antiochicr diese königliche Ver-heißung nicht genehmigen würden, des apostolischen Bi-schofs Meinung zu erfragen und dessen Willen zu erfüllen.

Ueber alles dieses fertigte Paganus, der königlicheKanzler, eine Urkunde aus, welche von dem Patriarchen vonJerusalem, dem Erzbischof von Casarea, den Bischöfen vonNazareth, Bethlehem und Lidda, dem Abte von unsrer lie-ben Frauen im Thal Josaphat, den Priors vom heiligenGrabe, vom Tempel des Herrn und vom Berge Sion, end-lich von dem Connctable Wilhelm unterschrieben wurde. DerErzbischof Wilhelm von Tyrus hat diese merkwürdige Ur-kunde in seiner Geschichte von Jerusalem anfbcwahrtund auch die Urkunde ist uns erhalten, durch welche der Kö-nig Balduin nach seiner Erlösung ans der türkischen Gefan-genschaft zwar bekräftigte, was die Prälaten und Baronedes Reichs für ihn den Venetianern zugesagt hatten, aberihnen auch die Verpflichtung auflegte, eine verhältnißmärßige Anzahl von Streitern zum Dienst des Königs und zurVcrtheidigung des heiligen Landes zu unterhalten ").

M A. a. O. Oandulv hat inseine Chronik nnr eincn kurzen Aus-zug uns der Urkunde eingerückt.Gleichwohl benrchtc Marin (Starts,

III. S. 48.) nur diesen Auszug underwähnt der vollständigen Urkunde

bey Wilhelm von Tyrus garnicht.

ry) Sie sieht am Rande des am-brosischen Codex der Chronik desHeinrich Dandulo, und ihrabgedrucki bey Muratoria. a. O.S. L 7 S. l-. Archer dem angegebk