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Vier und zwanzigstes Kapitel.
^ie Kunde von des Königs Gefangenschaft stürzte die Chri-sten in tiefe Betrübniß und erweckte Frohlocken und großenUebermuth bey den Heiden, umsomehr, da das Reich Je-rusalem wieder von einem Angriffe der ägyptischen Machtbedroht wurde, welche seit vielen Jahren keinen Angriff mehrgewagt hatte. Schon war im Hafen von Askalon eine Flottevon neunzig Schiffen versammelt, und ein ägyptisches Land-heer zog durch die Wüste heran. Der Patriarch von Jerusa-lem und die Prälaten und Barone des Reichs versamme'tensich in der Mitte des Maymonats zu Akkon, um über dieVerwaltung und Vertheidigung des Reichs in solcher GefahrRath zu pflegen *). Dort ward Eustach Grenier, Herrvon Eäsarea und Sidon und Connetable des Reichs, ein ta-pferer und tugendhafter Ritter, zum Reichsverwcser wäh-rend des Königs Gefangenschaft erkohren. Dann ward aufeinem schnellsegelnden Schiffe eine Gesandtschaft abgeordnetzu der Flotte der Venetianer ^), welche schon im Augustmo-nat dieses Jahrs unter dem Dogen Dvminico Michacle mitvielen Vcnetianern, die des Dogen begeisterte Rede in der
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