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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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74 Geschichte der Krcuzzüge. Buch. III. K a pz VIkl.

begriffen in jenem Gesetze erklärte, hatten im Rathe der Für',sten bcyde mit heftigen Reden wider einander gestritten, undTaukrcd vergaß cs nimmer, daß der Ausspruch der Fürstenihn genöthigt hatte, den Tempel des Herrn zu verlassen undsiebenhundert Mark Silbers als Ersatz anzunchmcn ^).Also trennte manchcrley Streit und Parteyung diejenigen,welche für die Wohlfahrt des neuen Reiches zu sorgen hatten.

Die Ritter aus dem Hause des Herzogs Gottfried aberbeschlossen, die größte Thätigkeit anzuwcndcn, damit ihresedclmüthigcn Herrn letzter Wille erfüllt wurde, und der GrafBalduin, dessen Bruder, des Reichs sich unterwinde. Wer-ner von Greis, der Vlutsfrcund des lothringischen Ge-schlechts, sorgte, obgleich er an einer schweren Krankheitdanieder lag, zugleich mit den übrigen Rittern, daß schleu-nig die Ritter Günther und Robert mit dem Bischoff vonRama als Botschafter zum Grafen Balduin nach Edcssa zo-gen , um ihm den Wunsch der Ritter kund zu thun, daß ernach seinem Bruder in der heiligen Stadt herrschen und dasheilige Grab und die Pilger mächtig vcrtheidigcn möge, dochohne ihm zu vcrrathen, was der Patriarch und Tankred bereitswider ihn begonnen hatten ^). Als Werner schon am fünftenTage nach Gottfrieds Tode ebenfalls starb ^), blieben außerWaldemar Carpcncl, und dem Erzdiakonus Arnulf die eif-rigsten Beschützer der Sache Balduins, die Ritter Robert,

6) 14 wir. 6aäom. c. izz-

7 ) L10. ^.g. VII. Zo. Die Ab-gesandten meldeten ihm, daß einmii-thig alle in Jerusalem keinen andernals ihn zum König haben wollten.Auch nach Fulchcr von Char-tres (a. it.) wurde dem Grafen

gemeldet, gnoä omnis popnlns Iliorosolz-mit.anns enm cxspcataroe.

g) i).N>. ^.gnens. a. a. O. 2 r.Die Ritter setzten seinen Leichnamam dritten Tage nach seinem Todein der Kirche der heil. Jungfrau imThal Josaphats bey.