Herzog Gottfried.
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so tapfer verteidigt/- daß Ebn Danisehmend abznziehen ge-nöchigt war. Doch Gabriels Treulosigkeit blieb nicht unbe-straft. Die christlichen Einwohner von Melitcne waren übersein hartes und tyrannisches Regiment erbittert, und imzwcytcn Jahre nach Voemunds Gefangennehmung verriethen --°s.daher zwey Kricgsmänner die Stadt und deren Fürsten anEbn Danischmend Nun begann ein glücklicher Zustandder Dinge für Melitene. Der edelmütige Ebn Danisch-mend sah zwar sich gezwungen, die Habe der Einwohner derPlünderung seinerReiter preis zu geben; aber er schützte dasLeben der Einwohner und ersetzte ihnen ihren Verlust. Denner führte sie nach der Plünderung in ihre Häuser zurück,schickte ihnen aus seinem Lande Früchte, Vieh und andreLebensmittel und gab ihnen einen gerechten und billigenStatthalter. So halte mancher Ritter Gelegenheit, seinenrauhen Sinn durch die Nachahmung des Edelmuts vondiesem muselmännischen Fürsten zu mildern. Den Fürst Ga-briel aber ließ Ebn Danischmend tödten, weil er auch gegenihn unredlich handelte. Nämlich als die Turkomanen denFürsten Gabriel vor das Schloß Katia führten, wo dessenGemahlin war, damit er ihr gebieten sollte, diesesSchloß zu übergeben, gebot er ihr zwar in türkischer
11) Wen» Albert von Aix sogt,daß Cbn Danischmend nach einerzweyten vergeblichen Belagerung dieStadt rnbig gelassen habe, so issdiess ohne Zweifel nur von der näch-ste» Zeit nach Boemunds Gefangen-schaft zu verstehen. Denn daß erhernach in den Besitz der Stadl ge-langt scy, laßt sich nicht bezwei-feln, da ihn die morgrnlündischen
Schriftsteller sehr oft Herrn von Me-litcne nennen. S. ^,l>ntk. ^nu.wort. D Itl. p. Z2j. Auch ist ejnur von der Aufnahme einer Besat-zung in Melitcne zu verstehen, wennmehrere Schriftsteller, auch Fulchc«von ChartreS la. a. Q.), der bei»Balduin war, erzählen, die Stadtsei, dem Grafen von Edeffa überge-ben worden.
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