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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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28 Geschichte der Kreuzzüge. Buch H.Kap.il.

3. Cl>r, daß ihr Gemahl von demJahrgchalte befrcyet werden möchte,war sogleich bereit, seine Ansprüche darauf einer Dame zumOpfer zu bringen.

Robert war unfähig zu regieren, weil er nur heitereGcsichrer sehen, niemanden von denen, welche um ihn wa-ren, betrüben wollte. Darum gab er nicht nur, was erhatte, sondern wenn er nicht mehr zu geben vermochte, er-heiterte er durch Versprechungen, welche er oft nicht erfüllenkonnte, die Bittenden und Wünschenden zu Hoffnungen,deren Täuschung Haß und Verachtung ihm erwarb. Erduldete alle Ungerechtigkeiten seiner Diener, nur um ihnennicht harte Worte zu sagen. Mit einem solchen Sinn konnteRobert den kühnen und wilden normannischen Adel nicht inSchranken halten, welchen außerdem des listigen Heinrichsvon England heimliche Einwirkung zum Ungehorsam gegen

2.n°4. ihren Herzog ermunterte. Der unglückliche Tod seiner Ge-mahlin, der schönen Sibylla, beschleunigte Roberts Ver-derben. Ihr verständiger Sinn hatte Robert noch vor man-chen Fehltritten bewahrt, vor welchen nunmehr niemand ihnwarnte. Als Sibylla während seiner Abwesenheit das Her-zogthum verwaltete, war mehr Ordnung im Lande, alswenn Robert selbst anwesend war Darum waren auchmanche ihr entgegen, und der Neid und die Widersetzlichkeitselbst mancher Edelfraucn verkümmerten ihr die wenigenJahre, welche sie in der Normandie lebte ^). Robert aber

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