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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
Entstehung
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22v Geschichte der Kreuzzüge. Buch I. Kap. Vlll.

gewisser Hoffnung des Sieges auszicht, siegt durch dieseGewißheit.

So brüderlich als die Fürsten der Wallbrüder zumgemeinschaftlichen Kampfe wider die- Ungläubigen sich ver-einigt hatten, so sehr waren die Fürsten des türkischenHeeres durch Neid und Haß getrennt. Durch den Streitin der herrschenden Seldschukenfamilie um den Thron inParteycn gethcilt, vereinigten die acht und zwanzig Für-sten des türkischen Heeres sich ohnehin schon schwer zueinem gemeinschaftlichen Plane und dessen standhafterAusführung; und jetzt um so weniger, da der Fcldhaupt-mann Korboga ein Anschn und eine Gewalt sich anmaß-te, welche sie ihm, der nicht mehr als sie, Lchensträgerdes Sultans, war, nicht verstärken wollten ^). Dessen un-geachtet war Korboga in größter Sicherheit und Ruhe;denn er fand die Kühnheit des ausgehungerten Volkes,welches nach seiner Meinung kaum Waffen zum Kampfetüchtig hatte, nur lächerlich. Darum sandte er, als dieBesatzung des Schlosses durch das Zeichen eines großenTuchs von schauerlich schwarzer Farbe auf der Spitzedes höchsten Thurms^), und den Schall der Drommeten,ihm kund that, daß ein Ausfall der Wallbrüder aus demVrückcnthor bevorsiche, nur zwcytausend Reiter an dieBrücke, um den Uebergang zu sperren, und blieb unbe-sorgt in seinem herrlichen Gezclt beym Schachspiel^).

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