152 Geschichte der Kreuzzüge. Buch l. Kap. V.
J.royr. che Lager zu kommen, weil Tankred und die, welche mitihm waren, den Vasalleneid noch nicht geleistet, welchemit dem Versprechen großer Geschenke Alexius durch Bu-lmkes an sie ergehen ließ, willig Gehör gaben. Dieandern Herren schwuren in einer glanzenden Versamm-lung vor dem Kaiser willig; nur Tankred weigerte sichmit halsstarrigem Sinn indem er behauptete, nurBoemund Treue und Gehorsam schuldig zu seyn. „Wenndu mit uns nach Jerusalem ziehst, und treu für Gottesund Christi Ehre kampfest, so werde auch ich dir treuseyn," war Tankreds Antwort 2 »). Die Schmähun-gen, welche die herumsiehenden Verwandte und Höflingedes Kaisers gegen den abendländischen Barbaren, der eswagte, sich dem Kaiser der Römer zu widersetzen, sicherlaubten, befestigten nur seine Beharrlichkeit, ! Endlichrief er, indem er in dem großen Zelt des Kaisers sich her-um sah, ergrimmt aus: „Wenn du mir dieses Zelt mitso vielem Geld, als es faßt, und dazu so viel, als alleandere Herren zusammen erhalten, schenkst, so schwöre ichmich dir zum Vasallen »§)." Dem Kaiser wie seinen Gro-ßen verdroß diese Antwort, und einer derselben wagte selbstseine Verachtung gegen den Markgraf zu äußern. Aufihn ging der Ritter mit ungestümer Hitze los, so daß der
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ssastulsi Laclom. 6s-«ra Vancrecli (l» iVIurstori LL.irrt. 1 °. VI, x. 292).
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dulf, der seine meutern pecu-MLS coolemtricem lobt, berich-
tet, als der Kaiser nach geleiste-tem Eid ihm gestattet, ein Ge-schenk sich zu erbitten, habeTankrcd das kaiserliche Gczcltselbst verlangt. Dem Kaiser ha-be es verdrossen, daß commu-nia ei sorstenc, nir! rinAulaesmeum in tote» ords allsclec^ala-tiunr: a. a. O.