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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
Entstehung
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i;o Geschichte der Kreuzzüge. Buch I. Kap. V.

2 - 2 Y 7 . j,, ddr Nacht, zu Schisse über den See mit ihren beidenKindern zu entflieh», ward aber von den Schiffen der Wall-brüder anfgefangen, und die Besatzung erklärte dem Bn-tnmitcs sich bereit, die Stadt lieber dem Kaiser zu über-geben, als den Kreuzfahrern, denen mehr an der Beute,als an dem Besitz der Stadt gelegen sey ^).

ro.Iun. Aber mit niedriger List verfuhr dabcy Butumites.Nachdem er mit den Einwohnern alles verabredet, gab erdavon dem Taticius allein Nachricht, und trug ihm zu-gleich auf, die lateinischen Fürsten zu bereden, am andernMorgen mit ihm die Mauer der Stadt zu bercnncn. Alsalle Wällbrüder tapfer die Mauer bercnnten und Taticiusmit ihnen, pflanzte plötzlich Butumites, als habe er imSturm die Mauer erstiegen, aber von den Einwohnerndem Einverstandniß gemäß eingelassen, zuerst an der Seitedes Sees die kaiserlichen Paniere auf und öffnete daraufdem Taticius mit seinem Haufen das Thor. Die Wall-brüder ließen voll Verwunderung vom Bercnncn derStadt ab, als sie das kaiserliche Panier auf den Mauernerblickten ?-).

Ihr Durst nach dem Blute der Feinde des Glaubens,ihre Begierde nach der reichen Beute der Stadt war durchdieß Schauspiel der Ucbergabe getäuscht 22). Die Fürstenund edcln Herren waren unzufrieden, das Volk murrtelaut. Sie beriefen sich auf den Vertrag mit dem griechi-schen Kaiser, daß die eroberten Städte und Länder dem

2*) widert. L^uens. II, des Kaisers Tochter An u a C o m-r- Z7- n e n a !. XI, Z >3.

So erzählt die Sacke selbst nennt cS Anna Comncna.