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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
Entstehung
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8 ^- G c s ch i ch t c d e r K r e u z z ü g c. B11 ch I. Kap. II.

r°. Nach einem Marsch von acht Tagen durch dichte Wäl-der kam es vor Niffa, der Hauptstadt der Vulgare»,zog über eine steinerne Brücke, welche über den Flußnach der Stadt führte, und lagerte sich vor den Mauern.Hier war der Vorrath verzehrt, weil die Krcuzbrüderauf dem Wege sich keine neuen Lebensmittel hatten ver-schaffen können, und Peter suchte um die Erlaubniß nach,Lebensmittel in Nissa kaufen zu dürfen. Man hielt dieAbsicht der Kcenzbrüdcr für zu heilig, als daß man nichthatte glauben sollen, sich Gott gefällig zu machen, wennman sie unterstützte. Darum vcrwilligte ihm der Fürstnicht nur diese Erlaubniß, doch gegen Stellung zweyervornehmer Ritter, Walters von Brctcnil^) und Gott-frieds von Burel, als Geiffel, und lieferte ihm Lebens-mittel für sehr billigen Preis, sondern selbst die Armenwurden von den Einwohnern, mit Almosen unterstützt -ch.

Sobald aber am andern Morgen die Geiffel inS La-ger zurückgekommen waren, brach ohne Wissen Petersein Haufe von hundert Deutschen aus, zerstörte, um sichwegen einer Streitigkeit, in welche einer von ihnen mit ei-nem Vulgaren am vorigen Tag beym Handel gerathen war,sieben Mühlen, welche am Fluß erbaue: waren, und ver-brannte mehrere Häuser außerhalb der Stadt. Noch wäh-rend dieser Unfug verübt ward, war Peter ausgebrochcn,und zog mit den Scinigen ruhig fort. Den Fürsten vonNiffa erbitterte dies undankbare Betragen der Pilger umso inehr, je gastfreundlicher er sie am vorigen Tage aufge-

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