§6 Geschichte der Kreuzzüge. Buchl. Kap. I.
S. ivys-melt habe; daß er noch mehr Kriegsvolk aus seiner Graf-schaft in Sold nehmen, und jeden Ritter, der in seinemHeer streiten wollte, mit Geld und andern Bedürfnissenunterstützen werde. Der Zutritt eines so mächtigen undtapftrn Heern, die Unterstützung und Belohnung, welcheer verhieß, bewog noch viele, welche durch Urbans Redenicht entstammt waren, zur Annahme des Kreuzes 2 °).
Nach einigen Tagen berief Urban die Bifchöffe undweltlichen Herren zu sich, um mit ihnen wegen der weiternEinrichtungen sich zu berathcn- Sie baten den Papst drin-gend, sich selbst an die Spitze des Heers zu stellen, welchesfür Christum auszichcn werde. Aber die iunern Gefahrender römischen Kirche gaben ihm einen scheinbaren Grund,ihr Verlangen abzulchnen. Doch versprach er, ihnen nach-zufolgcn, sobald das Heil der Kirche cs gestatte Mitihrer Einstimmung ernannte er den Erzbischof Ademar vonPuy, als der durch seine Frömmigkeit und Rechtschaffen-heit geachtet und beliebt, durch die Bereitwilligkett, mitwelcher er das Kreuz zuerst angenommen, um die Sacheverdient, des Krieges nicht ganz unkundig und überhauptdurch Erfahrung in geistlichen und weltlichen Angelegenhei-ten am geschicktesten war ^), zu seinem Stellvertreter alsgeistliches Oberhaupt des Heers. Ehe das Concil entlassenwurde, machte der Papst bekannt, daß die Kirche die Gü-ter der Kreuzfahrer in ihren Schutz nehme; allgemeinerFriede unter den Christen ward verkündigt, und den Geist-
Uis zuiliüs !>i kjui s>usil- killen ÄlnLSUN! irsl. S. IZZ.I»nimi keri exticstsur, vaclie
snimsdsniur et sanctL erucs eil nmne dnnnm,
pzrkim psIiiLbsntur. Lslclrlc. xtscileni rcl s^uilsriltum. Lvro».a. a. O- Ntloosst 8. kelr. ^»icieus. ii»
x-) Letli srcri tiirroiiL in KI s- Lou^uet 83. t?. Xlt.