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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
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Geschichte der Krcuzzügr.

Wohnenden Christen und der dahin wallenden Pilger überdie schrecklichen Leiden, welche sie ertragen muß een, lau-ter und dringender; denn war auch des Sultans Malck-schah Gcmüth durch Liebe zu den Wissenschaften gemildert,so waren cs nicht die Gemüthcr der Türkenhorden und ih-rer Anführer, welchen für die geleisteten Dienste nach tür-kischer Weise einzelne Städte in Syrien überlassen wur-den. So ertheiite Thuthnfch, Malekschahs Bruder, wel-cher Syrien erobert hatte, dem Tnrkomancn Orthok, dem1036. Anführer einer solchen Horde, die heilige Stadt Jerusa-lem^). Dieses Volk kannte kein anderes Recht, alswelches die Waffen dem Mächtigen geben. Der Zustandder Christen in Jerusalem und in andern Städten desgelobte» Landes ward schrecklich,- sie erfuhren von denTürken die eniehrendsten Mißhandlungen, ihre wilden Scha-ren drangen in die Kirchen, fetzten die Christen wahrenddes Gottesdienstes durch den wildesten Lärm in Schrck-ken, erstiegen die Altäre, stürzten die Kelche um, tratendie geweihten Gefäße mit Füßen, zerschlugen die marmor-nen Säulen und die Bilder, mißhandelten die Priester,und rissen zu Jerusalem selbst den Patriarchen bey demBart und bey den Haaren des Hauptes von seinem Sitzauf die Erde, und warfen ihn ins Gefängniß, damitdie Christen ihn mit großen Summen wieder lösen soll-ten. Die Christen zu Jerusalem waren in beständigerFurcht, und sie begleiteten daher hie abendländischen Pil-ger auf jedem ihrer Schritte, damit dicft nicht durch un-vorsichtiges Betragen die Wuth der Türken reizten. Jebeschwerlicher die Pilgerfahrt dahin ward, desto begieri-.

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