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beschichte der Krenzzüge.
Kaiser der Römer Romanus Diogenes, der selbst mit ei«nem Hcxr sich ihm cntgegenstellte, gefangen und schreckt«Konstantinopcl. Dessen großer Sohn Malckschah schenkt«feinem Vetter Suleiman alles römische Land im Westenvom Euphrat, und schickte ihn mit einem großen Heereaus, um es zu erobern, und im Jahr, 127z nannte sich Su-leiman Fürst von Romanien, hatte zu Nicea seinen Wohn-sitz, und verheerte vor den Augen des römischen Kaisersdie Küste Klcinasiens, welche seiner Hauptstadt gegenüberlag. Zu gleicher Zeit sandte Malckschah seinen BruderThuthusch nach Syrien mit einem ansehnlichen Heer, unddieser unterwarf sich die ganze syrische Küste von Antio»chien bis nach Aegypten hin, welche er unter der Hoheitstines Bruders beherrschte. Nun wandten die Kaiser derRömer sich an die abendländischen Christen, und baten umHülfe gegen die furchtbare Macht der Türken. Damalssaß auf dem päpstlichen Stuhl Gregor der Siebente, einMann, der zu jeder kühnen Unternehmung fähig war. Inder Hoffnung, bey dieser Gelegenheit auch die Griechenzur Anerkennung seiner Würde als des obersten Bischofs derChristenheit zu bewegen, forderte er durch mehrere Schrei-ben die abendländische Christenheit im Allgemeinen undmehrere Christen insbesondere auf, ihren von den Sa-racencn unterdrückten Brüdern zu helfen, für den himmli-scheu König zu streiten und zu zeigen, daß sie Gottes Kin-der seyen. Er gab ihnen auch die Hoffnung, daß er selbst
Lpirtolar. O r s g <r r. VII.(In st-lansi Lolisct. lioncil.
1 '. XX.) 5 , 4L II, I7. vomJahr 1074-
A. B. den Graf Wilhelmvon Burgund, der seinem Vor-
gänger Alexander II. versprochenhatte, dein päpstlichen Stuhl mitdem Grase» von St. Gilles undeinigen andern wider die Norman»ncr zu helfe». Sie sollten dafür«ach Konstantinopel ziehen.