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Geschichte der Krcuzzüge.
Die Pracht, mit welcher diese Pilger einherzogen, machtediese Wallfahrt berühmter, als irgend eine der vorigen r°-),aber sic reizte auch die Raubsucht der in Syrien herumzie-hendcn arabischen Rauberhordcn. Am Tage vor dem Oster-feste wurden sie von einer derselben in der Nahe von Ramlaüberfallen, und nachdem ihrer viele gctödtct waren, genö-thigt, in ein verfallenes Karavanserai ^t flüchten/, wosie von den Arabern belagert wurden. Nach drcy Tagenzwang sic Hunger und Durst, den Belagerern einen Ver-gleich anzubictcn. Als aber der Emir, welcher mit sechs-,zehn Mann hereingelassen wurde, von nichts als einer un-bedingten U,cbergabe hören wollte, und das Anerbieten al-ler ihrer Güter für ihre Frcyheit und sicheres Geleit abwics,ja selbst das Tuch seines Turbans dem schönen Bischof vonBamberg, zum Zeichen, daß er sein Gefangener sey, umden Hals warf, indem er sagte: er wolle ihn als einen Hundvor der Thür aufhaugcu, und fein schönes Blut trinken,da ergriff ihn der Bischof und warf ihn zu Boden. Daraufwurden der Emir und seine Begleiter in Ketten gelegt.Nun erneuten die Pilger selbst dcuKampf mit den Arabern,und als diese mit größerer Wuth als vorher sie beschossen,wurden die arabischen Gefangenen auf der Mauer da, wo-hin die meisten Pfeile fielen, und neben jedem ein Mannmit gezogenem Schwerte gestellt, der drohete ihm den Kopf
Sic wird deswegen in dc»tncistc» Chroniken dieser Zeit er-zählt. Die anssnhrlichste Nach-richt findet sich in den Chronikendes Marianus ScotuS, der unterdem Erzbischof Siegfried Presby-ter zu Maynz war und io8o starb«k >» ror, 86.6em>. sü. 8 lruvs
1. I. S. ÜZI. und Lambert vonAschaffcnbltrg cbcndafclbst S. ZZ 2folg.
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