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einer Art von Vergnügen der Barbarei gegen den Papst wie d«Tyrannei bei Religions-Gegenständen angeklagt. Besonders dienu«mir bei dieser Gelegenheit die Fremden gut, indem sie ihre schlechtten Schinähschristen mit Schimpfrcden über meine kleinliche Eitti«keit anfüllten, welcher es, ihnen zu Folge, Bedürfniß gewesen »,das armselige Erbtheil des heiligen Petrus auch noch zu verschiin,gen u. s. w. Aber ich wußte wohl, daß man mir, wegen des enslichen Erfolgs im 2nlande, Dank wissen und im Auslande dmnichts mehr dagegen werde anfangen können. Hätte man es KiZeiten errathen, was würde man nicht alles dagegen gechan HMDenn welche Obergewalt würde ich über alle katholische Lända,welchen Einfluß selbst auf solche, die es nicht sind, durch die Bi-kenner dieser Religion, die darin» sich verbreitet finden, erlangt h«den, u. s. w."
Der Kaiser behauptete, daß diese Befreiung des römischenses, diese gesetzliche Verbindung, die Leitung der religiösen Angele-genheiten durch die Hand des Souverains, lange Zeit und stets d»Gegenstand seines Nachdenkens und seiner Wünsche gewesen sei.„England, Rußland, die nordischen Kronen, ein Theil DeutschlMwaren schon im Besitze derselben, Venedig und Neapel hatten sichdessen ehemals erfreut, man kann eigentlich ohne sie nicht herrsch^denn ein Volk ist außerdem stetS in seiner Ruhe, seiner WM,seiner Unabhängigkeit gestört. Aber sehr schwer blieb cs stets. Bl!jedem Versuche sah ick die Gefahr vor Augen. 2ch konnte berub-neu, daß wenn ich mich einmal darüber ausgesprochen hätte, mitdie Nation im Stiche gelassen haben würde. 2ch hatte mehr ai,einmal die öffentliche Meinung sondirt, den Versuch gemacht flaufzureizen, aber vergebens, und ich mußte mich für überzeugt Hil-ten, daß ich mich nie nationeller Mitwirkung dabei zu erstemhaben würde." Und dieses klärte mich über einen Vorfall aiis,dessen Augenzeuge ich gewesen war.
Der Kaiser bemerkte einmal bei einer seiner großen sonntägli-chen Audienzen, wo die Versammlung äußerst zahlreich war, dcnErzbischof von Tours (de Barral) und sagce mir sehr lauter Stim-me zu ihm: „Nun? mein Herr Erzbischof, wie stehn unsre An-gelegenheiten mit dem Papste?" — Sire, eine Deputation unstaBischöfe wird nach Savonna abrciscn. — „Wohl, bringe» Sie dc»Papst zur Vernunft, machen Sie, daß er sich klug benimmt, sonstkann er, uns gegenüber, nur verlieren. Sagen Sic ihm, daß jetztnicht mehr die Zeiten der Gregore sind, und ich kein Karl der Eimfaltige bin. Er mag sich an Heinrich VIII. spiegeln; ohne dessenBosheit besitze ich doch mehr Macht und Kräfte als dieser. Äüberlege, daß, was für eine Parchei ich auch ergreife, ich stet»
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