Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
594
Einzelbild herunterladen
 

504 Vierhundert und sechg»»dzn»t»zigste Aucht.

hat, nicht länger bleiben; ich werde in die Zauberböhle geben und dort bei den Zauberernmein Leben beschließen; du aber, mein Sohn, setze die Mütze ans, nimm den Scepterin die Hand, geh' zu deiner Gattin und befreie sie von ihren Ketten; schlage nur mitdem Scepter auf die Erde und sage: Erscheinet, ihr Diener dieser Talismane! und wenndann Einer von den Häuptern der Genien sich dir naht, so befiehl ihm, was du willst."Hassan nahm dann Abschied von ihr, setzte die Mütze auf, nahm den Scepter in dieHand und ging in das Gemach, wo seine Gattin war; er fand sic regungslos auf eineLeiter gestreckt und mit den Haaren fcstgebuudcn. Ihre Augen waren rothgcweint, ihr

ASM

MM

AM

Gesicht war ganz entstellt und ihre Kinder weinten neben ihr. Als Hassan seineGattin in diesem erbärmlichen Zustande sah, weinte er, und als er seine Kinderwahrnahm, zog er seine Mütze ab. Da schrien die Kinder:O unser Vater!"Hassan setzte schnell die Mütze wieder auf, so daß seine Gattin über den Ausruf derKinder erstaunte und, da sie Niemanden erblickte, sie fragte:Wie fällt euch jetzt euerVater ein?"