Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
550
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HAO Vierhundert und vierzehnte Vncht.

besteigen. Sie ritten dann mit einander dnrch die zweite Thür und kamen in einegroße Wüste; hier zog der Alte einen Brief hervor und sagte zu Hassan:Reitejetzt auf deinem Pferde fort, wohin es dich führt. Bemerkst du dann, daß es an derThüre einer Höhle, wie diese, stehen bleibt, so steige ab, lege ihm den Zaum auf denSattelknopf und laß es frei; es wird dann allein in die Höhle gehen. Du aber mußtaußen stehen bleiben und darfst fünf Tage lang nicht von der Stelle weichen. Amsechsten Tage wird ein alter, ganz schwarz gekleideter Greis mit langem, weißem Bartezu dir hcrauskommcn, küsse ihm sogleich die Hand und berühre deinen Kopf mit demSaume seines Kleides und weine vor ihm, bis er dich fragt, was du willst. Du gibstihm dann diesen Brief, den er, ohne ein Mort zu sagen, dir abnehmen und dich dannwieder allein lassen wird. Du mußt nun oabermals fünf Tage warten; kommt dannam sechsten Tage der Alte selbst wieder zu dir heraus, so wisse, daß dein Wunscherfüllt wird, kommt aber einer seiner Jungen, so wisse, daß er dich umbringen will.(Friede scp mit uns!) Fürchtest du also für dein Leben, so begib dich nicht in dieseGefahr, besteige lieber meinen Elephanten wieder, der soll dich zu meinen Cousinenbringen, und diese werden dich mit den nöthigen Lebensmitteln zur Rückkehr nach deinerHeimath versehen. Du kannst thun, was du willst, doch weißt du wohl, mein Sohn,

daß, wer nicht viel wagt, auch nicht viel zu erwarten hat." ^

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Schchersad, welche bei diesen Worten vom Tag überrasch« wurde, hielt inne, Ium in der nächsten Nacht also fortzufahren: