Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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fünfundvierzigsie Nacht

Tie befahl dann dem Aufseher, ihnen hübsche Kleider anzuziehen und sie in's Badzu führen, recht auf sie Acht zu geben und ihnen höchst ehrerbietig zu begegnen; zu demZwecke gab sie ihm eine bedeutende Summe Geldes. Am folgenden Tage ritt KutAlkulub wieder nach dem Hause des Aufsehers und ging zu seiner Frau. Diese standvor ihr auf, küßte ihre Hände und dankte für ihre Wohlthaten. Sie sah GhanemsMutter und Schwester, die des Aufsehers Frau in's Bad gebracht und denen sie andereKleider angezogen hatte, so daß man ihnen wohl ihren früher» Wohlstand wiederansah. Kut Alkulub setzte sich zu ihnen und unterhielt sich eine Weile mit ihnen,dann fragte sie des Aufsehers Frau nach ihrem Kranken, diese aber antwortete:SeinZustand ist immer derselbe," und setzte hinzu:Kommt, wir wollen einmal nach ihm

sehen!" Sie traten alle Vier zu ihm und setzten sich nieder. Als Ghanem, der sehrdünn und mager geworden war, sie hörte, kam er wieder zu sich, hob seinen Kopf vomKissen auf und rief:O Kut Alkulub!" diese betrachtete ihn näher und schrie:Hierbin ich!" Er sagte zu ihr:Komm näher!" Sie fragte:Bist du Ghanem, SohnJjubs?" Er antwortete:Ja, ich bin es!" Als sie dies hörte, fiel sie in Ohnmacht.Auch seine Mutter und Schwester riefen:O Freude!" und waren außer sich. Nach