Dreihundert und zehnte Nacht. 2(!3
vom Winde hin und her getrieben, und sie wußten nicht, wohin sie steuerten. DieLebensmittel und das Wasser fingen an ihnen zu fehlen, als sich ihnen durch die Machtdes erhabenen Gottes eine nicht weit davon entlegene Insel zeigte. Da sie hungrigwaren, ließen sie nur einen Mann auf dem Schiffe zur Bewachung zurück, und dieUebrigcn aßen Früchte, die sie auf der Insel fanden. Dort aber saß ein Mann miteinem langen Gesichte, mit einem weißen Körper und von wunderbarem Aussehen
zwischen den Fruchtbäumen; er rief einen Mamelucken bei seinem Namen und sagte zuihm: „Iß nicht von diesen unreifen Früchten! Komm' zu mir, ich will dir gute, reifeFrüchte zeigen!"
Da schloß die Sultanin Schehcrsad ihre Erzählung und fuhr in der nächstenNacht folgendermaßen fort: