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126 Zweihundert und achtundstebcnzigste Nacht.
was das Gesetz bestrafte. Als er diese Schandthat entdeckte, freute er sich, wusch seineHände, sprang vor Freuden in die Höhe und ging fort. Als dies der Koch bemerkte, schrieer ihm nach: „Haltet den Dieb, den Betrüger!" Der Feinschmecker blieb stehen und sagte:„Dummkopf! was schreist du mir so nach." Der Koch gerieth in Zorn, stieg vomLaden herunter und sagte: „Was redest du noch, du Fleisch--, Gemüse- und Brodefser!Du, der, nachdem Alles aufgegessen ist, weggeht, ohne die Zeche dafür zu zahlen." DerFeinschmecker sagte: „Du lügst, du Viehsohn!" Da packte ihn der Koch am Halse
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und schrie: „Herbei, ihr Muselmänner! das ist das Erste, was ich heute verkaufte; dieserMann kömmt, verzehrt meine Speisen und bezahlt mir nichts dafür!" Die Leuteversammelten sich um sie, schalten den Feinschmecker und sagten: „Bezahle ihm, wasdu gegessen hast!" Er sagte: „Ich habe ihm einen Dirham gegeben, ehe ich in seinenLaden trat." Der Koch aber betheuerte bei Allem, was heilig ist, daß er hiervon nichtswisse. Der Feinschmecker hingegen beschwor die Wahrheit seiner Behauptung und schlugihn endlich in's Gesicht. Zuletzt packten sie einander an und würgten sich. Als dieLeute dies sahen, fragten sie: „Was bedeutet dieser Streit und warum schlagt ihreuch?" Da sagte der Feinschmecker: „Ein Verbrechen (cksrmt ') ist die Ursache unsersStreits." Der Koch, der dies hörte, sagte: „Bei Gott, du hast Recht, es war ein
' Usaut heißt Verbrechen und zugleich auch Schwein.