Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
869
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Zwrihiindrrt und nchtuiiddreißigstc Nacht. 8lil>

Die Mairosen trugen die Krüge und das Gepäck fort, und sagten beim Weggehennoch zu Kamr essaman:Berfehle nichi, unverzüglich nachzukommcn; der Wind istgünstig, und wir warten nur noch auf dich, um unter Segel zu gehen."

Sobald die Schifflcutc weg waren, ging Kamr essaman wieder zu dem Gärtnerhinein, um ihm Lebewohl zu sagen und für alle die Liebesdienste zu danken, die er ihmerwiesen hatte; aber er fand ihn in den letzten Zügen, und kaum hatte er ihn noch seinGlaubensbekenntniß hersagcn lassen, so sah er ihn verscheiden.

Kamr essaman drückte seinem Wohlthäter die Augen zu und beeilte sich, da ersich alsbald einschiffen sollte, so sehr als möglich, ihn zur Erde zu bestatten. Er wuschden Leichnam, kleidete ihn in das Todtengewand, machte im Garten eine Grube undlegte ihn hinein. Als er damit fertig war, neigte sich der Tag bereits zu seinem Ende.

Ohne ferneren Zeitverlust, mit brennendem Herzen lief er nun nach dem Hafen,um sich einzuschiffen; aber als er ankam, fand er das Schiff nicht. Er fragte dieLeute am Ufer und erfuhr, der Schiffshauptmann habe drei volle Stunden auf Jemandgewartet, der hätte mitfahrcn sollen; endlich, als derselbe nicht erschienen, habe er dasZeichen zur Abfahrt gegeben und die Anker lichten lassen.

Mit in Thränen schwimmenden Augen blickte Kamr essaman in's weite Meerhinaus, und entdeckte mit Mühe an der äußersten Grenze des Horizonts einen dunkelnPunkt, welcher bald darauf verschwand.

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