Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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e i n u u - a ch t z i g st e Nacht

Schehersad erzählte weiter: Scheins Unnahar lachte über die Furcht Ali'sund Hassans, und sagte zu ihrer Sklavin:Halte sie ein wenig zurück, daßsic nichts merken!" Wiewohl ungern stand sie aus, ließ die Kuppel schließen unddie Vorhänge an den Fenstern Herunterrollen; sie ging hinunter in den Garten, unddie Beiden, Ali und der Speccreihändler, blieben, wo sie bisher waren. ScheinsUnnahar ließ die Stühle wegbringen, setzte sich auf ihren Stuhl und ließ sich durcheine Sklavin ihre Füße reiben; sie gab endlich die Erlaubniß, die Angemeldeten hereinzu lassen. Diese erschienen, von zwanzig Dienern begleitet, im schönsten Aufzuge, dieSchwerter an einem goldenen Gürtel an ihrer Seite; sie brachten ihr den schuldigenGruß, den sie erwiderte; sie kam ihnen freundlich und ehrerbietig entgegen. Siefragte dann Masrur, was er Neues bringe, und dieser antwortete:Der Fürstder Gläubigen grüßt dich, läßt sich nach deinem Wohl erkundigen und dir seineSehnsucht anzeigen. Er wird heute einen fröhlichen Tag zubringen und wünscht ihndiese Nacht mit dir zu beschließen; bereite dich daher zu seiner Ankunft vor und laßdeinen Palast ausschmücken." Sie antwortete:Ich gehorche Gott und dem Fürstender Gläubigen!" Sie ließ dann durch ein Mädchen ihre Haussklavinnen rufen, undals diese kamen, vertheilte sie solche in den Garten und den Palast, um den Leuten zuzeigen, daß sic, wie ihr befohlen, Vorkehrungen treffen lasse. Im Palaste fehlte nichtsan Teppichen und an andern Ausschmückungen. Sie sagte dann den Dienern:Geht nun