Hundert und sech s u »d fn n fzi g st e Nucht. 513
mir es mit Schlechtem." Als der Chalif meine Rede gehört, lachte er so heftig, daßer auf den Rücken fiel; er merkte wohl, daß ich sehr ernst bin, wenig rede und nichtstteberflüssiges sage, wie dieser junge Mann da glaubt, den ich von den Todesschrcckenbefreit, und der es mir so schlecht belohnt. Der Chalif sagte mir dann: „Sind deinesechs Brüder auch so, wie du?" Ich antwortete: „Ihr ganzes Leben und alle ihre Thateugleichen den meinigen nicht; eben so wenig ihre äußere Gestalt. Jeder von ihnen hateinen Leibesfehler: der Eine ist halbblind, der Andere zahnluckig, der Dritte bucklig, derVierte blind, der Fünfte hat abgeschnittene Ohren und der Sechste abgeschnittene Lippen.Glaube nicht daß ich gerne viel rede; ich möchte im Gegentheil zeigen, daß ich ernsterbin, als sie alle, und weniger rede. Jedem von ihnen ist ein Abenteuer begegnet,wodurch er verstümmelt wurde: der Aelteste war ein Schneider."
Schehersad bemerkte den Tag und schwieg; in der folgenden Nacht fuhr sie fort:
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