Hundert und zweiundvrerzigftc Nacht. 479
Todcskelch leere." Sie peinigte sich lange und ward immer trauriger. Dies ist nunvorüber. Du sichst nun, was Menschen, wie mir und dir, widerfahren kann;ich sehe, wie diese Welt nur eine Täuschung ist und wie der Mensch in ihr nur einBild ist, das jede Gestalt annchmcn muß. Nun, mein Sohn! möchte ich, daß dumir sogleich gehorchtest: da doch das Schicksal dich deiner Hand beraubte, so nimm meinHaus an und heirathe meine jüngste Tochter, die von einer andern Mutter ist; ich willdir viele Güter und Maaren als Mitgift geben und auch ein gutes Einkommen bestimmen;du sollst die Stelle eines Sohnes bei mir entnehmen." Ich sagte: „Mein Herr! waskann ich mehr verlangen? ich willige gern ein." Er ging dann sogleich mit mir in seinHaus, ließ Zeugen rufen und schrieb den Ehe--Contrakt mit seiner Tochter; ich ward ihr
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Gatte; er nahm dann von jenem Kaufmann viele Güter und schenkte sie mir; ich war inder schönsten Lage bei ihm; am Anfang des Jahrs hörte ich, daß mein Vater gestorben;ich sagte cs ihm, und er schickte einen Diener nach Aegypten, um vom Sultan Firmane