Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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'GM'

Hundert und zweiunddreißigste Nacht.

Nachdem ich zehn Tage und Nächte bei ihnen zugebracht, ohne das Mädchen zusehen, bat Zubeida den Chalifcn um Erlaubniß, das Mädchen zu vcrheirathen; ererlaubte es und bestimmte ihr 10,000 Dinar. Zubeida ließ dann die Schreiber holen;man schrieb unsern Ehe-Contrakt, feierte die Verlobung und bereitete eine herrlicheMahlzeit aus lauter Süßigkeiten zu; dies dauerte wieder zehn Tage lang. Nach denzwanzig Tagen ging das Mädchen in's Bad, mir brachte man in jener Nacht unter-andern Speisen auch eine Schüssel voll Sirbadj, mit geschälten Pistazien, Julep undZucker vermischt; ich machte mich ohne Säumen darüber her,, bis ich genug hatte,und trocknete meine Hand ab. Nun ließ mich aber der erhabene Gott vergessen, siezu waschen. Ich blieb sitzen, bis es dunkel ward; da zündete man die Wachskerzenan, es kamen die Sängerinnen vom Schlosse Und noch andere dazu; sic sangen