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Hundert und sechste Nacht.
„Der Vesir," fuhr Dfafar in seiner Erzählung vor dem Chalifcn fort, „ging dannzu Hassan, entfesselte ihn und zog ihm seine Kleider bis auf das Hemd aus. Dieserging langsam vorwärts, bis er an die Thüre des Zimmers kam, in welchem man vorzwölf Jahren die Braut vor ihm geschmückt hatte; als er den Kopf in'S Zimmer steckte,erkannte er den Vorhang, das Bett und den Stuhl; er war sehr erstaunt, trat dannmit dem einen Fuße in'S Zimmer, und war ganz verwirrt im Kopf. „Gelobt sey dererhabene Gott!" rief er dann aus, „wache oder träume ich?" Er rieb sich die Augen,Sitt ulhassan hob aber den Vorhang ein wenig in die Höhe und sagte: „O meinHerr! wie lange hast du frische Luft geschöpft, lege dich doch wieder in's Bett!" WieHassan ihre Stimme hörte und ihr Gesicht sah, wunderte er sich sehr und sagtelachend: „Bei Gott! das ist gut. Ich bin wirklich lange weggebliebcn." Er tratsodann in's Zimmer, und Alles, was ihm seit zwölf Jahren widerfahren, drehte sich ihmim Kopfe herum, er konnte mit der Geschichte nicht in's Klare kommen. Als er nungar den Stuhl mit seinem Turban, Oberkleid und Schwert erblickte, und unter der