Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
193
Einzelbild herunterladen
 

K k ch s - i c r , i j, st

rl >> ch I

88NT»

'-L-D

«W

LMe

MM

WM

S-ML

Ich freute mich, einen solchen Wohnsitz erreicht zu haben, doch ward ich über meinenerbärmlichen Zustand sehr betrübt, ich war so müde, daß ich kaum mehr gehen konnte,mein ganzer Körper, Gesicht und Hände waren von der Sonne verbrannt und ich warvor vielem Kummer und Sorgen ganz entstellt. So wandelte ich traurig durch dieStadt, ohne zu wissen wohin. Endlich kam ich vor einem Schnciderladen vorüber, ichgrüßte den Schneider, der erfreut zu scyn schien. Er hieß mich sitzen, und da ihm meineUnterhaltung gefiel und er Spuren eines ehemaligen Wohlstandes an mir bemerkte,erkundigte er sich nach meinen Verhältnissen, und als ich ihm Alles, was mirwiderfahren war, erzählte, machte es den schmerzlichsten Eindruck auf ihn. Dann !sagte er mir:Hüte dich, junger Mann! irgend Jemanden zu sagen, wer du bist, ldenn der König dieser Länder ist ein großer Feind deines Vaters." Dann brachte ^er mir etwas zu essen und wir blieben bei Tische bis tief in die Nacht. Als es spät !ward, schaffte er Bett und Decken herbei und wies mir neben sich einen Raum zum ^schlafen an. Nachdem ich drei Tage bei ihm zugebracht, fragte er mich, ob ich denn!kein Handwerk erlernt, mit dem ich mich ernähren könne. Ich antwortete ihm, ich sep,

25