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F ü n f 11 n - v i e r z i g st e Nacht.
„Als wir diese Reiter sahen," fuhr der Kalender fort, „wollten wir entfliehen, siewaren aber Straßenräuber, die, als sie unsere zehn mit Geschenken beladene Kameelesahen, welche ihnen eine reiche Beute versprachen, mit gezognen Schwertern und ausge-streckten Lanzen aus uns zueilten. Vergebens zeigten wir ihnen an, daß wir Gesandtedes mächtigen Sultans von Indien sepen; sie sagten, wir sind nicht auf seinem Gebieteund stehen nicht unter seiner Botmäßigkeit. Dann tödteten sie alle unsere Leute undnur ich allein entfloh, während sie sich mit der Ladung der Kameele beschäftigten. Nunwußte ich aber gar nicht, wohin ich mich wenden, noch welchen Weg einschlagen, und sowurde ich auf einmal arm nud verlassen, nachdem ich so reich und so vornehm gewesen war."
Schehersad bemerkte hier den Tag und schwieg; in der folgenden Nacht fuhr sie fort: